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Ford AA Oldtimer (1931)


Das Modell des Ford habe ich auf einer Modellbauausstellung in Hameln gekauft, wo ich zum erstenmal, life und in Farbe, Mikromodelle bewundert habe. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich nicht wirklich gedacht, daß der Ford sich je ferngesteuert bewegen würde.
Jetzt, über ein Jahr und 3 Modelle später ist's geschafft! Er fährt !
Vereinfacht wurde das ganze durch Einsatz des Graupner XC-50 Servos und der Infrarottechnik, an die ich mich hier zum erstenmal gewagt habe.
Die Technik im Detail:
Das Servo ist, wie gesagt, ein XC-50 von Graupner. Und zwar jenes, welches ich wegen Hitzeschadens mit neuem Motor versehen habe . Es ist mit dem Motor nach vorn ins Chassis eingepaßt. So paßt der Servomotor direkt unter die Motorhaube. Leider läßt sich das Servo aufgrund des neuen Motors nicht so feinfühlig steuern wie mit dem Originalmotor. Wahrscheinlich hat dieser andere Anlaufeigenschaften.
Die vor dem Servo liegende standard-Faller-Achse (MB Sprinter) wird über ein Doppelgestänge und eine Umlenkplatte, mit Lagerung mitten unter der Achse, angesteuert (ein hoch auf die große Bodenfreiheit des Oldtimers).



Der Motor ist ein 6x10 von Mikroantriebe der über ein Schnecke auf ein 30Z POM-Zahnrad direkt die Hinterachse antreibt. Der Motor sitzt dabei hinter der Hinterachse. Da das Chassis beim Aufsetzen der Karosserie leicht unter Spannung steht, und damit den Antrieb festsetzt, habe ich ein Ms-Winkelprofil zur Stabilisierung eingesetzt.
Als Empfänger dient das IR-All-In-One-Modul von Mikroantriebe(1xServo, 1xRegler, 1xSchaltausgang) welches des Servosteckers beraubt wurde. Die Empfangsdiode habe ich mit Kabeln verlängert und anstelle des Fahrersitzes eingebaut. Vielleicht schaffe ich es ja noch einen Fahrer unterzubringen. - Mal sehen.



Fehlt nur noch die Stromversorgung:
Ich habe dazu eine 135mAh Lipozelle um 90° gebogen und über den Motor gelegt. Dazu noch der obligatorische SMD-Schalter und die 3polige Ladebuchse. Damit der Schalter nicht unter dem Auto hervorlugt mußte ich ihn mit dem Knebel nach innen einbauen. Was zum Effekt hat, daß man zum Einschalten einen Schraubendreher oder ähnliches braucht.
Die Beleuchtung darf natürlich bei einem Oldtimer nicht zu hell sein. Deshalb habe ich mich gegen die grellweißen und für gelbe SMD LED in Bauform 0603 entschieden. Um diese so realistisch wie möglich aussehen zu lassen habe ich die, am Busch-Modell wirklich schön gemachten, Scheinwerfer samt Halterung beibehalten.



Die Scheinwerfer habe ich mit einem Miniatur-Kugelfräser ausgefräst bis die LEDs hineinpaßten. Die aus sehr dünnem Kupferlackdraht bestehenden Anschlußkabel habe ich dann durch ein 0,3mm Loch zu den unter dem Chassis liegenden 150 Ohm Vorwiderständen geführt. Zu guter Letzt habe ich dann die Scheinwerfer mit Uhu-Zweikomponenten-Epoxydharz-Kleber ausgegossen.
Das Rücklicht besteht aus je einer roten SMD-LED, Bauform 0603, die ich einfach vor zwei runde 0,8mm Löcher in der Rückwand des Fahrzeuges geklebt und mit je einem 1kOhm Vorwiderstand versehen habe. Auch diese Löcher habe ich dann mit Epoxyharzkleber vergossen.



Und so sieht er fertig aus:




 
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